Osterbrunnen

Brunnen in Berg

Brunnen in Sengenthal

Brunnen in Berngau

Brunnen in Freystadt

Brunnen in Burggriesbach

Brunnen in Freystadt

Brunnen in Forchheim

Handbemalte Ostereier in Forchheim

Brunnen in Jettingsdorf

Brunnen in Sollngriesbach

 

In der Oberpfalz, auch im Landkreis Neumarkt entwickelt sich der Trend Brunnen zur Osterzeit zu schmücken mehr und mehr.  Osterbrunnen werden während der Osterzeit sogar zu beliebten Ausflugszielen.

Aus der Fränkischen Schweiz stammt der Brauch zu Oster die Brunnen und Quellen zu schmücken. Am Karsamstag, manchmal auch ein paar Tage vorher werden zur Vorbereitung auf die Osterzit öffentliche Dorfbrunnen und Quellen mit wunderschön handbemalten Ostereiern und anderem Verzierungen zu dekorativen Osterbrunnen geschmückt.

Mündliche Überlieferungen sprechen Anfang 1900 erstmals von einem Osterbrunnen im idyllischen fränkischen Örtchen Aufseß. Allerdings sind die Gründe für die Entstehung dieses österlichen Brauches unklar. Ein Erklärungs-Gedanke ist die häufige Wasserarmut der Fränkischen Schweiz. Denkbar auch das gründliche, meist in Gemeinschaftsarbeit durchgeführte Reinigen der Brunnen und Quellen. Wer als aufmerksamer Betrachter die vielen Kunststoff-Eier an den Osterbrunnen entdeckt mag sich an die Haltbarkeit dieser erinnern. Vielerorts wurden die aufwendig gestalteten ausgeblasenen Eier mutwillig zerstört.

Anfang der 1920er Jahren wurden Osterbrunnen als Überreste slawischen „heidnischen Brauchtums“ gedeutet. Und in den 30er Jahren von der regionalen NS-Propaganda als „germanischen“ Brauch mit uralten Wurzeln im „Quellkult unserer Ahnen“ beschrieben. In der Fränkischen Schweiz entwickelten sich die Osterbrunnen in den letzten Jahren zu einer umsatzstarken Einnahmequelle für den Osterbrunnen-Tourismus- und der Gastronomie.

In der Regel bleiben die Osterbrunnen ein bis zwei Wochen nach Ostern geschmückt.

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