Das Erlebnis "Sterneguggen"

Die Neumarkter Fritz-Weithas-Sternwarte

In der Nacht öffnet sich die "Beobachtungs-Gangway" in der Kuppel

Der "Hantelnebel"

Ein "Lagunennebel"

Eine "Spiralgalaxie"

Auch Kinder sind als neugieriege Besucher gerne gesehen


Die Fritz-Weithas-Sternwarte in Neumarkt

Eine Sternwarte, gerne auch astronomisches Observatorium (aus dem Lateinischen observare = beobachten) genannt, ist ein Ort von dem aus mit wissenschaftlichen Instrumenten der Sternenhimmel, Himmelskörper oder auch andere Objekte im Weltraum beobachtet werden können. Die Beobachtungen und Messungen aus der Sternwarte heraus erfolgen in der Regel mit Teleskopen (Linsen- bzw. Spiegelfernrohren) oder auch Astrografen.

Bis etwa 1620 waren Observatorien fast ausschließlich für die Beobachtung des Himmels mit dem bloßen Auge eingerichtet. Heute konzentriert sich die Arbeit von höher gelegenen Observatorien zunehmend auf nicht-visuelle Strahlungsbereiche wie nahes Infrarot, UV- und Radiostrahlung, während die kürzeren Wellenlängen (UV- und Röntgenstrahlen) großteils den Weltraumteleskopen vorbehalten bleiben. Wussten Sie schon dass auch Observatorien auf dem Mond bereits in der Planung sind?

Das Erscheinungsbild der Fritz-Weithas-Sternwarte in Neumarkt ist – wie viele andere auch – durch eine Kuppel gekennzeichnet, die zur Beobachtung geöffnet und in die gewünschte Himmelsrichtung gedreht werden kann. Im geschlossenen Zustand sind die darunter aufgestellten Instrument vor Wettereinflüssen geschützt. Die helle Kuppel isoliert gegen Sonneneinstrahlung für eine sorgt für gleich bleibend kühle Luft.
Die Teleskope in Sternwarten sind zum Schutz vor Erschütterungen und Vibrationen auf eigenen, vom übrigen Gebäude mechanisch streng getrennten Sockeln montiert.

Manche Sternwarten, dienen hauptsächlich zum Zweck von Führungen und zur Erwachsenenbildung. Sie werden deshalb auch Volkssternwarte genannt. Ein ähnliches Ziel verfolgen Schulsternwarten. So werden beide gelegentlich auch gemeinsam betrieben.

Spektroskopie an der Fritz-Weithas-Sternwarte

An der F-W-S gibt es schon seit 1995 eine Gruppe von Astroamateuren, die sich der Spektroskopie von Himmelsobjekten widmen. Seien Sie überrascht, was die Astrospektroskopie alles kann:

Die Sterne erscheinen uns mit dem bloßen Auge als winzige Lichtpunkte. Die helleren Sterne erscheinen dabei etwas größer. Viele schwache Sternchen sind nur kleine Nadelstiche im schwarzen Himmelshintergrund. Der bloße Anblick verrät nichts über die Natur dieser winzigen Lichtpünktchen. Auch durch jahrelange Beobachtung kann man allenfalls bemerken, dass sich ihre Helligkeit verändert und dass diese Fixsterne gar nicht fix sind, sondern sich ganz langsam über die Himmelssphäre bewegen. Wirklich gaaanz langsam – nicht einmal milliGrad pro Jahr.

Das Licht eines Sterns kann uns aber viel mehr verraten, als nur seine Position am Himmel und seine Helligkeit im Vergleich zu den anderen Sternen. Man braucht das Sternlicht nur in seine Farben zu zerlegen und schon offenbaren sich

  • die Temperatur des Sterns an seiner Oberfläche – Immerhin 50 000 °C oder mehr bis 2000 °C.
  • Veränderungen in seiner näheren Umgebung. Manche Sterne blähen sich auf und sinken wieder zusammen, 
manche sind von einer Scheibe aus heißem Gas umgeben.
  • seine chemische Zusammensetzung. 
Meistens natürlich Wasserstoff. Die Sterne stellen aber im Laufe ihres Lebens auch schwerere Elemente her.
  • die Geschwindigkeit, mit der er sich von uns weg oder auf uns zu bewegt, 
einige zig km/s
  • die Geschwindigkeit mit der sich Doppelsterne umkreisen und daraus sogar
  • die Masse eines Sterns. 
10mal so schwer wie die Sonne, oder auch nur halb so schwer.

Das Programm der Bayerische Volkssternwarte Neumarkt/Opf. e. V. hier im Download

Der Verein Bayerische Volkssternwarte Neumarkt/Opf. e. V. betreibt die

Fritz-Weithas-Sternwarte
Am Höhenberg 31
92318 Neumarkt

Postanschrift
Bayerische Volkssternwarte Neumarkt/Opf. e. V.
Moorstraße 5
92318 Neumarkt

Geo-Daten:
günstig gelegen in 595m über NN
N 49° 16′ 23″ GPS
O 11° 29′ 10″ GPS
mittlere Ortszeit = MEZ - 14:09 min

Auf der Landkarte 40km südöstlich der alten Reichsstadt Nürnberg. Leicht über die Autobahn Nürnberg - Regensburg erreichbar. (Anschlussstelle Neumarkt i.d. Opf.). In Neumarkt führen alle Wege ins Zentrum, doch dort ist die Sternwarte nicht zu finden. Hoch über Neumarkt auf dem Mariahilfberg entflieht die Sternwarte den störenden Lichtern der Stadt.

1. Vorstand: Hans-Werner Neumann
2. Vorstand: Jürgen Knöfel, Tel: 0151 -18912430
Schriftführer: Andreas Leonhardt
Kassenwart: Richard Pragner
Revisor: Hans Meier

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