15.05.2017

von B° RB

Städtebauförderung

Neumarkt: Projekttag Städtebauförderung mit Vertretern der Regierung

Anschauliche Vorstellung des Bereiches in Pölling

Oberbürgermeister Thomas Thumann hat den Sachgebietsleiter Städtebau bei der Regierung der Oberpfalz Leitenden Baudirektor Dr. Hubert Schmid und die Gebietsreferentin für Neumarkt Bauoberrätin Wiebke Fett zu einem Projekttag rund um das Thema Städtebauförderung nach Neumarkt eingeladen. 

Zusammen mit den Mitarbeitern aus dem Stadtbauamt warf Oberbürgermeister Thumann zunächst einen kleinen Blick zurück auf die zahlreichen Vorhaben, die mit Mitteln der Städtebauförderung in Neumarkt erstellt worden sind. Aus seiner Amtszeit nannte er als Beispiele etwa die Gestaltung des Ludwigshains mit Städtebaufördermitteln oder der Bau des Bürgerhauses (Rathauses IV) mit der Sanierung und dem energetischen Umbau des Bürgerhauses sowie die Umgestaltung des Areals „Im Kloster“ vor wenigen Monaten, wo nunmehr das Evangelische Gemeindezentrum errichtet ist, die Stadt einen Veranstaltungssaal gebaut und ein Bauträger Wohnungen erstellt hat. Im Zentrum des Projekttages Städtebauförderung im Neumarkter Rathaus standen der Stadtpark und seine künftige Umgestaltung. Auch hier erhofft sich die Stadt eine Förderung aus Städtebaufördermitteln. Oberbürgermeister Thumann erläuterte dabei zusammen mit den Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes und des Umweltamtes den Sachstand zum Stadtpark und das weitere Vorgehen. Dabei wies er auch darauf hin, dass die Stadt mit dem Stadtpark am Samstag beim bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ teilnehmen werde. Dabei sind die Bürger aufgerufen, ihre Meinung und Einschätzung, ihre Ideen und Vorstellungen zu übermitteln. Dazu stehen zwei Infostände bereit, einer im Stadtpark, der andere vor dem Eingang zum Rathaus II in der Klostergasse. Als zweites Thema diente der Projekttag dazu über die Neuaufnahme des Stadtteilzentrums Pölling in das erst kürzlich aufgelegte Städtebauförderungsprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2017“ zu sprechen. Aus diesem Topf erhofft sich die Stadt eine Förderung für das Vorhaben in Pölling. Einen entsprechenden umfangreichen Antrag, den das Stadtplanungsamt vorbereitet hatte, hat Oberbürgermeister Thumann bereits gestellt, der Stadtrat soll demnächst noch darüber beschließen. Sollte die Stadt hier in den Genuss von einer Förderung kommen, so dürfte es sich um eine Fördersumme im siebenstelligen Bereich handeln. 

In dem Zusammenhang gab es auch einen vor Ort Termin in Pölling, bei dem nicht nur das künftige Baufeld für ein solches Stadtteilzentrum angesehen, sondern auch die mögliche Platzgestaltung angesprochen wurde, die ebenfalls förderfähig sein könnte. Die Vertreter der Regierung warfen auch einen Blick in das Haus der Selbsthilfegruppen, in das durch die Bereitstellung von Fördermitteln auch ein Aufzug mit eingerichtet werden könnte. Den Abschluss des Projekttages bildete dann eine Exkursion in den Stadtpark.

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