27.06.2012

von B° - NCK

Exkursion nach Berlin

Am 24. Mai starteten die Studierenden des Schwerpunkts Gesundheitsökonomie am Klinikum Neumarkt nach Berlin.

Der Studienschwerpunkt Gesundheitsökonomie auf der Berlin-Exkursion.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Frank-Ulrich Fricke besuchten sie erst den Gemeinsamen Bundesausschuss, das Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung, anlässlich einer öffentlichen Sitzung und anschließend den Neumarkter Abgeordneten Alois Karl im Paul-Löbe-Haus, einem Bürogebäude für die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Dort diskutierten sie mit ihm über die Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung, die die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise mit sich bringt, sowie über das Leben eines Bundestagsabgeordneten in der Kunstwelt des Paul-Löbe-Hauses.

Am späten Nachmittag trat die Gruppe die Rückfahrt an und traf dort kurz nach Mitternacht ein. Trotz der auch körperlichen Herausforderung einer Ein-Tages-Fahrt nach Berlin waren die Teilnehmer begeistert über die Möglichkeit, die Umsetzung des theoretisch Gelernten aus den Vorlesungen in den Alltag des deutschen Gesundheitswesens beim Gemeinsamen Bundesausschuss und im Bundestag zu erörtern.

Die Stiftungsprofessur Gesundheitsökonomie der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg ist seit drei Jahren am neu gebauten Schul- und Studienzentrum am Klinikum Neumarkt angesiedelt. Im Rahmen des Studienschwerpunkts Gesundheitsökonomie werden die Grundlagen für eine berufliche Zukunft im Gesundheitsmarkt gelegt. Dazu gehört die Auseinander-setzung mit den Instrumenten und Methoden der Gesundheitsökonomie, mit den Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitswesens oder den Gesundheitssystemen anderer Länder. Anhand der gelernten Methoden der Gesundheitsökonomie, z.B. entscheidungsanalytischen Modellen, können sich die Studierenden im Fächerschwerpunkt mit dann analytischen Fragen zur Versorgung und ihrer Gestaltung auf der Mikro- und der Makroebene auseinandersetzen.

Prof. Dr. Frank-Ulrich Fricke hat die Stiftungsprofessur inne. Er gilt als anerkannter und ausgewiesener Gesundheitsökonom in der Bundesrepublik. Aufgrund seines Renommees wurde er vergangenes Jahr in die neu gegründete Schiedsstelle zwischen dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und den Herstellerverbänden der Pharmazeutischen Industrie für die anstehenden Rabattverhandlungen bei Arzneimitteln berufen.

Hintergrundinformationen:

Das Klinikum Neumarkt ist ein Schwerpunktkrankenhaus der Versorgungsstufe II mit 430 Planbetten und 8 Behandlungsplätzen sowie Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Wir versorgen in 13 Hauptabteilungen, vier Organzentren, einer regionalen Stroke Unit, einem regio-nalen Traumazentrum, dem Muskuloskelettalen Zentrum, einer Belegabteilung, einer Tagesklinik für Schmerztherapie und zusammen mit mehreren Kooperationspartnern ca. 60.000 stationäre und am-bulante Patienten pro Jahr.

Grundziel ist die Gewährleistung einer qualifizierten Gesundheitsversorgung für die Bürger des Land-kreises und der angrenzenden Regionen– orientiert an dem Leitbild für die Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. Im Mittelpunkt des Handelns der über 1.300 Beschäftigten steht das Wohlergehen der Patienten, das durch fachliche Kompetenz, menschliche Zuwendung und die kontinuierliche Ab-stimmung der patientenbezogenen Abläufe erreicht wird. Unser Ziel ist die beste medizinische und pflegerische Versorgung - verbunden mit persönlicher und menschlicher Zuwendung für unsere Pati-enten - sowie die weitere Entwicklung zu einem modernen und patientenorientierten Gesundheitszent-rum.

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